Schilfrohr im Winde

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Beschreibung

„Deledda erhielt für dieses Werk zu recht den Nobelpreis für Literatur – liebevoll und mit tiefer Einsicht porträtiert sie die Menschen Sardiniens zwischen Schicksal und Liebe, Religiosität und Sinnlichkeit. Sie zeigt einer Welt-öffentlichkeit damit erstmals die poetische Schönheit ihrer Heimat und ihres Volkes.“ 

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TASCHENBUCH

11,90 € inkl. Mehrwertsteuer
ISBN: 9783966370516
216 Seiten

GEBUNDENES BUCH

16,90 € inkl. Mehrwertsteuer
ISBN: 9783966370523
216 Seiten

Inhaltsangabe

„Schilfrohr im Winde“ von Grazia Deledda ist ein epischer Roman, der die tragischen Ereignisse einer sardischen Familie im späten 19. Jahrhundert erzählt. Der Roman beginnt mit einer beschreibenden Passage, die den Leser in das raue, einsame und arme Leben der Menschen auf Sardinien einführt.

Die Geschichte folgt der jungen Ersilia, die in einem kleinen Dorf aufwächst. Sie lebt bei ihrer Tante, die eine verbitterte und harsche Frau ist, und ihrem Onkel, der in seiner eigenen Welt lebt und wenig Interesse an ihr zeigt. Ersilia ist gezwungen, sich um ihre kranke Tante zu kümmern und das Leben ihrer Familie zu organisieren, obwohl sie selbst noch ein Kind ist. Trotzdem ist Ersilia eine starke und mutige junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und ihren eigenen Weg geht. Eines Tages lernt Ersilia den jungen Hirten Pericone kennen, der ebenfalls aus dem Dorf stammt. Sie verlieben sich ineinander, obwohl die Beziehung durch die Vorurteile und Konventionen der Dorfgemeinschaft erschwert wird. Pericone ist arbeitslos und arm, und seine Familie hat einen schlechten Ruf. Doch Ersilia bleibt standhaft und kämpft für ihre Liebe.

Als Ersilias Tante stirbt, ist sie gezwungen, zu ihrer Familie zurückzukehren und ein Leben voller Entbehrungen und Armut zu führen. Doch sie gibt nicht auf und kämpft weiter für ihre Liebe zu Pericone. Die Beziehung zwischen den beiden wird von verschiedenen Ereignissen auf die Probe gestellt, darunter Pericones Kampf gegen die Typhus-Epidemie und sein Versuch, sich in der Armee zu engagieren. Am Ende des Romans kommt es zu einem dramatischen Höhepunkt, als Pericone von einem eifersüchtigen Dorfbewohner ermordet wird. Ersilia ist am Boden zerstört und verlässt das Dorf, um eine neue Zukunft zu suchen. Der Roman endet mit der Vorstellung, dass Ersilia eines Tages zurückkehren wird, um das Schilfrohr im Wind zu tanzen, das Symbol für ihre unbesiegbare Stärke und ihren unerschütterlichen Willen.

In „Schilfrohr im Winde“ zeigt Grazia Deledda auf beeindruckende Weise die harte Realität des ländlichen Lebens auf Sardinien im späten 19. Jahrhundert. Sie beschreibt die Schönheit der Landschaft und die Stärke der Menschen, aber auch die Vorurteile und Konventionen, die ihre Leben bestimmen. Der Roman ist ein eindrucksvolles Zeugnis von Grazia Deleddas Talent und ihrem Einfühlungsvermögen in die menschliche Natur.

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